top of page

Schon gewusst?

Schweine      bilden      komplexe 
Sozialstrukturen und  bestehen sogar als einige der wenigen Tierarten den "Spiegeltest". Professor Donald Broom an der Cambridge University folgerte daraus, dass Schweine ein Ich-Bewusstsein haben und sich Ihrer selbst sind. Sie fühlen wie wir Schmerz, Leid, Freude und Trauer, was wie bei allen anderen Lebewesen auch, bereits bei einem bloßen Blick in Ihre Augen erkennbar wird.

Schweine_Titelbild.jpg

Die Rotte

Fjodor.jpg

Jola bekam ihren Namen durch Robs liebe Freundin und einstige Weggefährtin und Leidensgenossin, seiner Frau Felica: Jolanta.

Sie verstarb ebenfalls viel zu früh an dieser gräßlichen Krankheit im Dezember 2021, kurz bevor Dosta, Mikhailovich und Jola zu uns stießen und trägt ihren Namen weiter.

Sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ. Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauchkraulenlassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Fatboy Fjodor war wie auch seine vier (Halb)Geschwister bei uns „ungewollter Nachwuchs“. Unsere Freundin und Tierrechtsaktivistin Maya vom Lebenshof peaceful place e.V. hatte bereits aus animal hoarding gerettete Minischweine und nahm im Sommer 2021 einen im Wald ausgesetzten, vermeintlich kastrierten Eber auf – ALF. Da dieser Schlingel versteckte Hoden im Bauchraum hatte, bekam er vom Tierarzt irrtümlich das Prädikat „kastriert“ und konnte folgenschweren Beischlaf mit drei Minisauen vollziehen. So standen auf einmal 19 Ferkel zur Vermittlung an – eine Katastrophe für Tierrechtler:innen, die Nachwuchs verhindern wollen, um die raren Plätze für bereits leidende Tiere freizuhalten. Und doch würden wir heute kein einziges dieser süßen Ferkel missen wollen. Fjodor kam mit seiner Schwester Bjelka Ende November 2021 nach LiPaiO – direkt ins Badezimmer. Die beiden Notferkelchen waren so schwach, dass sie per Hand aufgezogen werden mussten. Zunächst tat dies die Wildtierhilfe Auenland in Mühlenbarbek, bis sie wegen eines Stationsumbaus ein neues Zuhause für die beiden suchte – und uns fragte.

Fjodor
Bei LiPaiO: seit 2021

Braunes Minischwein namens Dosta

Dosta, das schwarze Schwein der Rotte, steht im Verdacht, Leute auf unbemerkte Art und Weise in ihren Bann zu ziehen. So hörten wir es wie bei keinem anderen Schwein von zahlreichenden Besuchenden schon nach kurzer Zeit: "Das ist mein Lieblingsschwein!"

Dabei brauchte sie am zweitlängsten, Vertrauen in Zweibeiner zu fassen. Mit Shivi hingegen ging sie schnell eine verruchte Liaison ein: Lasziv schmiss sie sich unzählige vor Shivi hin, die sie daraufhin zärtlich an den Gliedmaßen beknabberte und Dosta bereitete dies sichtlich Lustgewinn!

Auch auf andere Weise zeigte sich ihr Konventionen verachtender Geist: Als New Pork City noch von Fjordanien getrennt war, suchte sie sich Schlupflöcher, um Mick & Mari zu besuchen. Vorsichtige Kontaktversuche unsererseits negierte sie lange Zeit. Zwar konnte heimliche Streicheleien aus ungesehenen Winkeln beim Sonnenbad ihr offenkundig Freude bereiten, jedoch musste sie stets notgedrungen aufspringen, wenn der Mensch hinter der Hand sich aus dem toten Winkel bewegte.

Heutzutage kann sie endlich zu ihrer Offenheit gegenüber homo sapiens stehen.

Dosta, das schwarze Schwein der Rotte, steht im Verdacht, Leute auf unbemerkte Art und Weise in ihren Bann zu ziehen.

So hörten wir es wie bei keinem anderen Schwein von zahlreichenden Besuchenden schon nach kurzer Zeit: "Das ist mein Lieblingsschwein!"

 

Dabei brauchte sie am zweitlängsten, Vertrauen in Zweibeiner zu fassen. Mit Shivi hingegen ging sie schnell eine verruchte Liaison ein: Lasziv schmiss sie sich unzählige Male vor Shivi hin, die sie daraufhin zärtlich an den Gliedmaßen beknabberte und Dosta bereitete dies sichtlich Lustgewinn!

 

Auch auf andere Weise zeigte sich ihr Konventionen verachtender Geist:

Als New Pork City noch von Fjordanien getrennt war, suchte sie sich Schlupflöcher, um Mick & Mari zu besuchen.

Vorsichtige Kontaktversuche unsererseits negierte sie lange Zeit. Zwar konnten heimliche Streicheleien aus ungesehenen Winkeln beim Sonnenbad ihr offenkundig Freude bereiten, jedoch musste sie stets notgedrungen aufspringen, wenn der Mensch hinter der Hand sich aus dem toten Winkel bewegte.

Heutzutage kann sie endlich zu ihrer Offenheit gegenüber homo sapiens stehen.

Minischwein Dosta
Bei LiPaiO: seit 2021

Liegendes Schwein (ehemalige Zuchtsau) namens Juanita

Auch Juanita wurde bis zu einem Alter von 6-7 Jahren in der Massentierhaltung gehalten und hat die selben Grausamkeiten wie Amalia erfahren.

Juanitas gesundheitliche Probleme waren noch auffälliger als bei ihrer Leidensgenossin. So hinkte sie und konnte die Spätfolgen der Tierindustrie erst nach wochenlanger Behandlung hinter sich lassen.

Auch sie verfällt in der Rausche gelegentlich in nachvollziehbare Humanophobie, doch ansonsten lässt sie sich heutzutage ebenfalls gerne streicheln und sucht die Nähe der anderen Schweine.

Eines jeden Menschen Herz geht auf, wenn sie sich genüsslich in die Suhle wirft und ihr massiger Körper ganz in Schlamm gehüllt ist oder wenn sie ihre 250kg in Bewegung setzt und zum Schweinsgalopp ansetzt – Zeichen dafür, dass sie, wie auch Amalia, nach einem Leben in der Hölle noch fähig ist, Freude zu empfinden.

Für Juanita gelten die gleichen ersten Absätze wie bei Amalia.

Juanitas gesundheitliche Probleme waren noch gravierender als die ihrer Leidensgenossin. Sie hinkte und konnte die Spätfolgen der Tierindustrie erst nach wochenlanger Behandlung überwinden. In der Rausche zeigt sie bisweilen nachvollziehbare Abneigung gegenüber Menschen, sucht sonst aber Nähe und genießt Streicheleinheiten. Herzerwärmend ist es, wenn sie sich wohlig in die Suhle legt oder ihre 250 kg im Galopp durchs Gehege trägt – Zeichen wiedergewonnener Lebensfreude nach einem Leben voller Leid. 2023 erkrankte sie an einem melonengroßen Strahlenpilz, für den es keine erprobte Therapie gibt, da Schweine aus der Ausbeutung in solchen Fällen getötet würden. Nach vielen Behandlungsversuchen heilte er ab, doch 2024 entwickelte sich erneut eine große Beule, die sich als Bauchbruch herausstellte: Ihre Gedärme rutschten ins Gesäuge. Eine Operation wäre zu riskant gewesen, weshalb nach unzähligen Tierarztbesuchen ein maßgeschneiderter Bauchgurt entwickelt wurde, den Juanita jedoch immer wieder abstreifte, so dass wir nur hoffen können, dass sie möglichst lange unversehrt bleibt. 

Juanita
Bei LiPaiO: seit April 2022

Schwein namens Jola

Jola bekam ihren Namen durch Robs liebe Freundin und einstige Weggefährtin und Leidensgenossin, seiner Frau Felica: Jolanta.

Sie verstarb ebenfalls viel zu früh an dieser gräßlichen Krankheit im Dezember 2021, kurz bevor Dosta, Mikhailovich und Jola zu uns stießen und trägt ihren Namen weiter.

Sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ. Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauchkraulenlassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Jola bekam ihren Namen durch eine liebe Freundin von Rob, die viel zu früh verstarb. Dies war kurz bevor Dosta, Mikhailovich und eben Jola zu uns stießen. Jola trägt ihren Namen weiter und sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ.

 

Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauch kraulen Lassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Jola hat ein sehr sanftes und liebevolles Gemüt. Mit etwas zu viel auf den Rippen, liebt sie es, sich die Sonne auf den Wanst scheinen zu lassen.

Jola
Bei LiPaiO: seit 2021

Lillith.jpg

Jola bekam ihren Namen durch Robs liebe Freundin und einstige Weggefährtin und Leidensgenossin, seiner Frau Felica: Jolanta.

Sie verstarb ebenfalls viel zu früh an dieser gräßlichen Krankheit im Dezember 2021, kurz bevor Dosta, Mikhailovich und Jola zu uns stießen und trägt ihren Namen weiter.

Sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ. Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauchkraulenlassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Die zierliche Lilith ist die Kleinste in der Bande aber ein richtiger Rowdy. Sie ist sehr neugierig, knabbert und knibbelt aufgeregt alles an was interessant aussieht (Reißverschlüsse, Knöpfe, Schmuck usw.) und geht auf neuem Terrain oft voraus, wobei sie ihre Nase wie eine kleine Expeditions-Forscherin in die Höhe hebt.

 

Lilith ist mehr als alle anderen auf Essen fixiert, scheint augenscheinlich auch Angst zu haben, nicht genug ab zu bekommen. Darum macht sie sich zuweilen auch mit energischem Gequieke und Gezanke beim Füttern bemerkbar. Ihre Sorge ist nicht ganz unberechtigt, denn sie isst sehr langsam. Ihr Lieblingsessen sind Weintrauben, Äpfel und Banane, die sie genüsslich schmatzend verspeist.

 

Wenn Menschen im Gehege sind, sucht Lilith deren Nähe und schaut regelmäßig nach, ob sie nicht noch etwas zu Essen abstauben kann. Gestreichelt werden und vor allem eincremen (gegen Sonnenbrand) mag sie jedoch nur, wenn es ihr gerade passt bzw. sie konzentriert mit Wühlen beschäftigt ist. Sie wird aber immer zutraulicher und legt sich auch schon mal zu Ebba dazu.

Lilith
auf LPaiA: seit 2024

Lotte-min.jpg

Jola bekam ihren Namen durch Robs liebe Freundin und einstige Weggefährtin und Leidensgenossin, seiner Frau Felica: Jolanta.

Sie verstarb ebenfalls viel zu früh an dieser gräßlichen Krankheit im Dezember 2021, kurz bevor Dosta, Mikhailovich und Jola zu uns stießen und trägt ihren Namen weiter.

Sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ. Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauchkraulenlassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Lotte war von Anfang an besonders zutraulich. Mutig hat sie sich als Erste in den Schweine-Iglu getraut. Lotte ist verspielt mit Menschen und Gegenständen und sie scheint eine schnelle Auffassungsgabe zu haben. So kommt sie schon recht zuverlässig angetrottet, wenn wir pfeifen. In der dreier Bande mit Lilith und Ebba ist sie ein wenig die Außenseiterin. Oft wühlt Lotte ein paar Meter entfernt von den anderen, weil sie sonst Ärger mit der temperamentvollen Lilith oder Chefin Ebba riskiert.


Mit dem neuen Wildschwein-Jungen Sir Schweinrich gerät Lotte besonders oft aneinander, weil sie ihren dritten Rang verteidigen muss. Sie ist daher momentan etwas unentspannt. Dennoch gibt es Momente, wo alle gemeinsam zusammen liegen und Frieden herrscht. Was die Essens-Auswahl angeht, ist Lotte am genügsamsten. Natürlich isst auch sie wie alle Kinder gern süßes Obst, aber auch Wildkräuter und rohe Maiskolben nagt sie geduldig ab.

Lotte
auf LPaiA: seit 2024

Schweinemädchen namens Mari

Im Frühjahr 2021 entwischte eine Sau einer Jenischen-Gruppe in Frankreich, lebte kurz im Wald und paarte sich dort mit einem Wildschwein. Aus dieser Liaison gingen Mick und Mari hervor. Beim Grenzübertritt nach Deutschland wurden sie von Behörden konfisziert und sollten geschlachtet werden – das Schicksal ihrer Mutter blieb unbekannt. Die Tierrechtlerin und Politikerin Sonia erfuhr davon und suchte auf Facebook dringend ein Zuhause. Drei Tage nach der Gründung von LiPaiO brachte sie die beiden aus Freiburg zu uns – ihr letzter Transport. Mari zeigte sich anfangs misstrauisch und grummelte skeptisch, doch schon nach einer Woche liebte sie Streicheleinheiten. Wegen ihrer Mimik und den tiefen Grummelgeräuschen nannten wir sie bald liebevoll Gorillamädchen. Im Herbst trägt sie einen prächtigen Wildschweinbart und ist eine Augenweide. Trotz unzähliger Gehege-Ausbrüche bleibt sie eine charmante Botschafterin für Mitgefühl. Nach Micks Tod 2024 lebt sie nun friedlich mit den Minis, oft im lebhaften Austausch mit Amalia und Juanita. 

Gorillamädchen Mari
Bei LiPaiO: seit 2021

signal-2023-04-30-094108_006.jpeg

Amalia kam mit ihrer Schwester im Geiste Juanita zu Beginn des Aprils 2022 in unsere Rotte. Ihr ganzes Leben lang – zwischen 6 und 7 Jahre – verbrachte die sanfte 250kg Riesin in der Hölle Massentierhaltung. Sie kannte nur Betonboden, Eisenstangen, "Ferkelkorb" & Kastenstand, sowie künstliches Licht. Die natürlichen Bedürfnisse nach Erdboden, Suhle und Bewegung blieben ihr verwehrt. Nach der "Produktion" unzähliger Ferkel, die sie ob der gräßlichen Platznot teilweise totgequetscht hat oder die ihr entgegen jeder Empathie gegenüber Müttern entzogen wurden, wurde sie angesichts nachlassender "Produktionsleistung" zum qualvollen Tode in der Gaskammer verurteilt.

Die schrecklichen Erfahrungen sprechen ihr nach wie vor aus ihrem traurigen Blick und ihr zerschlitztes rechtes Ohr zeugen ebenfalls von den herzlosen Bedingungen der Tierindustrie.

Die erstmalige Freiheit in ihrem Leben überforderte sie zunächst und so strauchelte sie mit ihren unterentwickelten Muskeln nach ihrer Ankunft auf LiPaiO verwirrt durchs Gehege und verbrachte die ersten 24 Stunden total erschöpft im Stall. Es dauerte eine Weile bis sie Vertrauen zu uns und auch den anderen Schweinen fassen konnte.

 

Inzwischen lässt sie sich gerne streicheln und sucht Nähe. Besonders die Minis Fjodor und Bjelka liegen gerne mit ihr zusammen und dann wirkt es so, als könne die missbrauchte Mutter endlich Liebe erfahren. In der Rausche neigt die süße Maus mitunter zu Übergriffigkeiten und schubst Menschen herum – wer kann es ihr verdenken!

Amalia kam mit ihrer Schwester im Geiste, Juanita, im April 2022 in unsere Rotte. Die sanfte Riesin, etwa 250 kg schwer und zwischen sechs und sieben Jahre alt, verbrachte ihr ganzes Leben zuvor in der Hölle der Massentierhaltung – auf Betonboden, hinter Eisenstangen, im Kastenstand, unter künstlichem Licht. Erdreich, Suhle und Bewegung kannte sie nicht. Nach unzähligen Ferkeln, die ihr genommen wurden oder wegen der Enge starben, sollte sie wegen nachlassender „Leistung“ in der Gaskammer sterben – bis wir sie retten konnten. Ihr Blick und ihr zerschlitztes Ohr erzählen noch immer von der Grausamkeit, die sie erlebte. Die neu gewonnene Freiheit überforderte sie anfangs; mit schwachen Muskeln taumelte sie durchs Gehege. Inzwischen sucht sie Nähe, lässt sich streicheln, und besonders Fjodor und Bjelka leisten ihr liebevoll Gesellschaft. In der Rausche zeigt sie manchmal Übermut – wer könnte ihr das verdenken? 

Mama Amalia
Bei LiPaiO: seit April 2022

Mikhailovich_edited.jpg

Bis heute stellt Mikhailovich die letzte Bastion der Schüchternheit dar: Im Gegensatz zu seinen Geschwistern und den anderen Rottenmitgliedern, traut er den Menschen noch keinen Millimeter über den Weg und verweigert jeden Hautkontakt. Seine kleinen Knopfaugen wirken dabei so drollig, dass es unsereins schwer fällt, die Distanz zu akzeptieren, aber natürlich erhält er auf LiPaiO den Raum den er sich wünscht, doch die Hoffnung, eines Tages Seite an Seite mit Mikhailovich in der Sonne und an der Suhle zu kuscheln, bleibt bestehen.

Im Gegensatz zu Fjodor achtet er mehr auf seine Linie und zeichnet sich überdies hinaus durch sein spitzes Näschen aus.

Bis heute stellt Mikhailovich die letzte Bastion der Schüchternheit dar: Im Gegensatz zu seinen Geschwistern und den anderen Rottenmitgliedern, traut er den Menschen noch keinen Millimeter über den Weg und verweigert jeden Hautkontakt.

Seine kleinen Knopfaugen wirken dabei so drollig, dass es unsereins schwer fällt, die Distanz zu akzeptieren, aber natürlich erhält er auf LiPaiO den Raum den er sich wünscht, doch die Hoffnung, eines Tages Seite an Seite mit Mikhailovich in der Sonne und an der Suhle zu kuscheln, bleibt bestehen.

Mikhailovich

Bis heute stellt Mikhailovich die letzte Bastion der Schüchternheit dar: Im Gegensatz zu seinen Geschwistern und den anderen Rottenmitgliedern, traut er den Menschen noch keinen mm über den Weg und verweigert auch nach über drei Jahren jeden Hautkontakt. Seine kleinen Knopfaugen wirken dabei so drollig, dass es unsereins schwerfällt, die Distanz zu akzeptieren, aber natürlich erhält er auf LiPaiO den Raum, den er sich wünscht, doch die Hoffnung, eines Tages Seite an Seite mit Mikhailovich in der Sonne und an der Suhle zu kuscheln, bleibt bestehen.

 

Im Gegensatz zu Fjodor achtet er mehr auf seine Linie und zeichnet sich überdies hinaus durch sein spitzes Näschen aus.

Mikhailovich
Bei LiPaiO: seit 2021

Schwein namens Bjelka

Bjelka kam mit ihrem großen Bruder Fjodor Ende November 2021 nach LiPaiO – und zwar ins Badezimmer. Dies rührte daher, dass die beiden Notferkelchen (die in der Tierindustrie als Kümmerlinge meist auf brutale Weise getötet werden, um Kosten zu sparen) waren und per Hand aufgezogen werden mussten. Mit postnataler Lungenentzündung und geschwächtem
Immunsystem war die Süße Bjelka dem Tode näher als dem Leben und es ist der liebevollen Pflege von Sina, Marcus und Finja vom Auenlandteam zu verdanken, dass es sie heute noch gibt.


Die körperlich Kleinst wird sie wohl immer bleiben. Aber ihr Kampfgeist, ihr Überlebenswille trotz der
widrigen Startbedingungen hingegen suchen ihres Gleichen. Leider haben sich ihre Augenwülste so kräftig entwickelt, dass ihr Sichtfeld massiv eingeschränkt ist.

Knapp 4,5 Monate logierten Fjodor und Bjelka also im Badezimmer des Untergeschosses, wobei ihr täglicher Auslauf sukzessive erhöht wurde. Wie kleine Hunde tapperten sie uns hinterher, tobten und erkundeten den Garten, standen bald, wenn es ihnen zu kalt wurde, vor der Haustür und wollten wieder ins kuschelige Innenlager.

Es war eine wonnereiche Zeit, morgens noch vorm ersten Schluck Kaffee mit Grunzen in den Tag begrüßt zu werden und am Vortag gekochte Kartoffeln und Möhren zu servieren und sich am gierigen Schmatzen zu laben.

Bjelka und ihr Bruder Fjodor logierten knapp viereinhalb Monate im Badezimmer des Untergeschosses, ihr täglicher Auslauf wurde nach und nach erweitert. Wie kleine Hunde tapperten sie uns hinterher, tobten im Garten und standen, wenn es ihnen zu kalt wurde, bald vor der Haustür, um wieder ins kuschelige Innenlager zu ziehen. Es war eine wonnereiche Zeit, morgens vor dem ersten Kaffee mit Grunzen begrüßt zu werden, Kartoffeln und Möhren zu servieren und beim gierigen Schmatzen zuzusehen. Hündin Shivi entwickelte sofort Muttergefühle für die Kleinen, die sie körperlich schnell übertrafen. Während Fjodor „nur“ mit gebrochenem Beinchen zum Aufpäppel-Kandidaten wurde, traf es seine geliebte Schwester härter: postnatale Lungenentzündung, schwaches Immunsystem, dem Tod näher als dem Leben. Nur der liebevollen Pflege von Sina, Marcus und Finja vom Auenlandteam ist es zu verdanken, dass es sie heute noch gibt. Körperlich die Kleinste, dafür mit riesigem Kampfgeist. Leider sind ihre Augenwülste so stark ausgeprägt, dass ihr Sichtfeld massiv eingeschränkt ist – weshalb sie sich eng an ihrem großen Bruder orientiert und die beiden oft an Amalia gekuschelt schlummern.

Bjelka 
Bei LiPaiO: seit 2021

Ebba.jpg

Jola bekam ihren Namen durch Robs liebe Freundin und einstige Weggefährtin und Leidensgenossin, seiner Frau Felica: Jolanta.

Sie verstarb ebenfalls viel zu früh an dieser gräßlichen Krankheit im Dezember 2021, kurz bevor Dosta, Mikhailovich und Jola zu uns stießen und trägt ihren Namen weiter.

Sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ. Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauchkraulenlassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Ebba ist die größte und stärkste kleine „Mädchensau“ in der neuen Schweine-KiTa auf LiPaiOs Außenstelle (LiPaiA) in der Nähe von Notorf. In nur kurzer Zeit hat sie ordentlich an Gewicht und Größe zugelegt und konnte sich so ihren Posten als Chefin der KiTa-Gruppe sichern.

 

Sie ist meist Seite an Seite mit der kleinen Lilith, aber auch Sir Schweinrich sucht ihre Nähe und umgarnt sie mit Körperpflege-Ritualen. Zunächst war sie gegenüber Menschen skeptisch, doch nach wenigen Tagen hatte sie Vertrauen gefasst, warf sich mutig auf die Seite und lässt sich seitdem sehr gerne ihr Bäuchlein kraulen. Sie ist ein echtes „Schmuse-Schwein“ geworden.

 

Im Gegensatz zu den anderen Schweine-Kindern hat Ebba Schlappohren und hat nach einer Woche in Freiheit, Frischluft und unter der Sonne süße Pünktchen auf dem Rücken und dem Kopf bekommen.

Ebba
auf LPaiA: seit 2024

Sir Schweinerich.jpeg

Jola bekam ihren Namen durch Robs liebe Freundin und einstige Weggefährtin und Leidensgenossin, seiner Frau Felica: Jolanta.

Sie verstarb ebenfalls viel zu früh an dieser gräßlichen Krankheit im Dezember 2021, kurz bevor Dosta, Mikhailovich und Jola zu uns stießen und trägt ihren Namen weiter.

Sie war die erste der drei, die Menschenkontakt zuließ. Aus ganz zaghaftem Herantasten wurde mittlerweile eine echte Vorliebe fürs Bauchkraulenlassen und ihre blonden Wimpern bei schwarzgeflecktem Korpus verleihen ihr eine einzigartige Schönheit.

Sir Schweinrich ist ein Wildschwein-Junge und wurde mit wenigen Monaten mutterseelenallein an einer Autobahn gefunden. Er wurde drei Monate per Flasche, jedoch ohne Artgenoss:innen gepäppelt, bevor er zu uns ziehen durfte. Es stellte sich heraus, dass er kleinwüchsig ist.


Sir Schweinrich ist zehn Tage nach Ebba, Lotte und Lilith bei uns angekommen und natürlich hatten wir Sorge, dass die Mädels den struppigen Winzling nicht akzeptieren und womöglich verletzen könnten … aber unsere Sorgen wurden nach seiner Ankunft schnell zerschlagen. Nach Wildschwein-Manier streifte er die Mädels einige Male im Vorbeigehen und fand in kleinen, aber harmlosen Rangeleien heraus wer ihm über- oder unterlegen ist. Sein Vorteil ist seine Geschwindigkeit, denn er ist ein echter Flitzer. Am Morgen nach der Ankunft schien er schon gut in die Gruppe integriert und schlief die zweite Nacht bereits bei den Mädels im Iglu. Sir Schweinrich ist ein wirklich besonderes Schwein und ein echter Kavallier. Bereits am zweiten Tag ließ er sich, sogar von Fremden, auf der Seite liegend den Bauch kraulen und scheint dies, mehr als alle anderen, in vollen Zügen zu genießen. Er bleibt gern in der Nähe des Unterstandes oder versteckt sich im Gras-Dickicht, suhlt und schubbert sich täglich ausgiebig und findet zielsicher jeden dicken Wurm unter der Erde. Beim Spielen mit dem Mais-Ball beweist er, dass er dazu auch noch äußerst intelligent ist.

Sir Schweinrich
auf LPaiA: seit 2024

Patenschaft übernehmen...

... und Liebe
schenken.

Logo des Lebenshof Lipaio
Zwei kleine Schweine blicken in die Kamera

ANFAHRT & KONTAKT

LiPaiO e.V.
 
Hornskamp 4 
25548 Oeschebüttel

BESUCHSZEITEN

Flexible Besuchszeiten sind für uns leider nicht mehr möglich. Jedoch aktualisieren wir unsere Termine für die festen Besuchstage fortlaufend für euch.


 

NEWSLETTER ANMELDUNG

KONTAKT AUFNEHMEN

Wir antworten Dir so schnell wie möglich.

Vielen Dank für deine Nachricht.

Jedes Leben zählt.

© 2023. LiPaiO e.V. 

bottom of page